Siebert, Corinna

Nominiert für den den Bereich Malerei

Studienbeginn
WS 2010/11

abstract
Das Thema „konträre Energiefelder“ erlaubte es mir, meinen Fokus auf das dialektische Gespräch mit den Farben zu legen. Einige der Malereien sind besonders impulsiv und schwungvoll. Diese freien Elemente, dessen Ausdrucksstärke meistens durch Farbkontraste unterstrichen wird, entwickeln eine besondere Eigendynamik. Freie Formen und Strukturen, die sich zu bewegen scheinen, geben den Bildern einen lebendigen und vibrierenden Ausdruck. Bewegung, Dynamik, Kraft und Abstraktion sind somit die zentralen Themen in den ersten drei Werken. Andere Malereien wiederum wirken stark reduziert. Die Farbflächen funktionieren weniger gegeneinander, sondern vielmehr miteinander. Den kämpferischen Kraftfeldern stehen somit Energien gegenüber, die sich trotz Farbkontrast vereinen. Diese zwei doch so unterschiedlichen Interpretationen des Themas „konträre Energiefelder“, haben, trotz zunächst einiger optischer Unterschiede, dennoch viel gemeinsam: Zum einen stehen sich farblich gesehen immer Kontraste gegenüber. Ob es durch den Komplementär- oder den Warm-Kalt-Kontrast ausgedrückt wird; die Farben stellen immer konträre Energien dar, die in einer dialektischer Wechselwirkung und Interaktion zueinander stehen. Zum anderen stehen sich beide Reihen, da die eine impulsiv und schwungvoll, die andere eher ruhig und bedächtig ist, selber als gegensätzliche Energiefelder gegenüber.


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csiebert@uos.de